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Pflege der Terrasse im Sommer

Genau wie bei Ihren Pflanzen braucht Ihre Terrasse im Sommer auch etwas Zuwendung. Bei langen Trockenphasen schwindet die Restfeuchte des Deckbelages sehr stark und es können sich Risse 20160519_144551auf der Oberfläche bilden. Machen Sie sich hier keine Sorgen, diese Rissbildung ist bei feuchter Wetterlage wieder rückläufig.

 

Tipp:

Beim täglichen Bewässern des Gartens und Ihrer Pflanzen, wässern Sie doch einfach mal Ihre Terrasse mit. Dies klingt evtl. verwirrend, doch was die Sonne Ihrer Terrasse an Feuchtigkeit entzieht, können Sie so zurückgeben und eine weitere Rissbildung vorbeugen. Also gießen Sie doch einfach bei der täglichen Pflanzenbewässerung Ihre Terrasse mit.

Um eine Austrocknung der Terrassenoberfläche im Sommer zu vermeiden, pflegen Sie sie bereits schon im Frühjahr mit entsprechendem Holzschutz oder Öl. Wir empfehlen ein Holzpflegeöl auf Lösemittelbasis welches tief ins Holz eindringt. So schützen Sie die Terrasse auch gleichzeitig gegen Pilze, Bläue und Fäule. Zu beachten ist hier, daß der Auftrag unbedingt auf trockener Oberfläche stattfinden muss. Pflegeöle gibt es in verschiedenen Farbtönen, je dunkler der Ton, desto höher ist der Schutz gegen UV-Einstrahlung.

Für eine bequeme Arbeitshaltung empfiehlt sich das Auftragen des Öles mit einem Schrubber

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Frühjahrsputz

Frühjahrsputz

nicht nur im Haus – auch im Garten

Im Januar schauen wir nach vorne und harren dem Frühling entgegen. Endlich wieder Zeit im Garten und in der Sonne verbringen und dies auf der eigenen Terrasse. Vor dem Saisonstart sollte jede Terrasse einem Frühjahrsputz unterzogen werden.

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  • Die Umrandung, sowie die Terrassenfugen von Schmutz oder Blättern reinigen. So sorgen Sie wieder für eine optimale Hinterlüftung der Dielenunterseiten und der Unterkonstruktion. Nur wenn dies gegeben ist, kann das Holz gut abtrocknen und die Lebensdauer so erhalten werden.

 

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  • Verschmutzungen der Oberfläche können mit einem speziellen Dampfstrahler zur Terrassenreinigung (geringerer Wasserdruck als bei einem normalen Dampfstrahler) entfernt werden.

 

 

  • In einzelnen Fällen bilden sich in der feuchten Jahreszeit dunkle Flecken auf der Oberfläche. Diese sind Bläuepilze und können mit einem Holzentgrauer (Oxalsäure) nach Anleitung entfernt werden. Der Entgrauer wird aufgetragen, einmassiert und gut abgespült.

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  • Eventuell möchten Sie nach der Reinigung Ihrer Terrasse auch einen Neuanstrich verpassen. Dem spricht natürlich nichts entgegen und so sieht Ihre Terrasse auch wieder aus wie neu. Lassen Sie hierzu die Terrasse vollständig abtrocknen und verwenden Sie eine Ölhaltige Lasur mit Wirkstoffen gegen Bläue und Fäule.

Mit etwas Pflege, haben Sie lange Freude an Ihrer Terrasse

Holzentgrauer mit Oxalsäure

vergraute Terrasse vor der Reinigung mit Holzentgrauer

vergraute Terrasse vor der Reinigung mit Holzentgrauer

Wir haben in einigen Artikeln gezeigt, dass es möglich ist, vergraute Terrassenfläche zu reinigen und und ihnen ihr ansprechendes Aussehen wiederzugeben. Auch unschöne schwarze Flecke und Verfärbungen z.B. durch Eisenspäne können mit dem passenden Produkt entfernt werden. Dazu bieten sich sogenannte Holzentgrauer an, welche im allgemeinen Oxalsäure enthalten.

Oxalsäure wurde früher auch Kleesäure genannt, da sie erstmals im Sauerklee (Oxalis acetosella) entdeckt wurde, was auch den gebräuchlichen Namen erläutert. Sie ist u.a. auch in Rhabarber und anderen Knöterichgewächsen zu finden.

gereinigte, noch feuchte Terrasse nach der Behandlung mit Holzentgrauer

gereinigte, noch feuchte Terrasse nach der Behandlung mit Holzentgrauer

Im Terrassenbau wird Oxalsäure als Bleiche zur Entfernung der dunklen (blau-schwarzen) Flecken verwendet, die durch die Reaktion der Gerbsäuren, die vor allen in Laubhölzern wie Eiche, Edelkastanie, Robinie vorkommt, mit den Metallionen z.B. von eisenhaltigen Schleifspänen oder Werkzeugen hervorgerufen wurden. Aber auch die durch die Witterung vergraute Oberfläche kann mit Hilfe von Oxalsäure wieder aufgefrischt werden.

Nach der Reinigung unbedingt ein entsprechendes Holzpflegeprodukt wie z.B. Imprägnierlasur aufbringen, um die Terrasse vor einer vorschnellen Vergrauung und weiteren Reaktionen mit Eisenionen zu schützen.

Passende, von uns empfohlene, Produkte werden u.a. im Shop www.terrassen-fassaden.com in der Rubrik Zubehör angeboten.

Holzschutz – wieso, weshalb, warum

Das Thema Holzschutz ist und bleibt aktuell. Holz ist in der heutigen Zeit wegen seiner Natürlichkeit und Ausstrahlung aber auch wegen seiner baulichen Eigenschaften wieder ein sehr beliebter Werkstoff für die verschiedensten Bauvorhaben geworden. Auch ist Holz als nachwachsender Rohstoff besonders interessant, wenn man ökologisch richtig bauen möchte.

Ein Baum wird gefällt

Ein Baum wird gefällt

Doch Holz steht nur in begrenzten Mengen zur Verfügung. Bäume wachsen in ihrem naturgegebenen Rhythmus und sind erst nach vielen Jahren zur Holzgewinnung geeignet. Eine Fichte wird etwa nach 100 Jahre zur Holzgewinnung eingeschlagen, Edelkastanien können nach 80 bis 120 Jahren gefällt werden. Da ist die Robinie mit ihrem recht schnellen Wachstum schon fast eine Ausnahme. Aber auch da ist eine Zeit von ca. 50 Jahren nötig, bis der Baum geerntet werden und zu verschiedenen Produkten wie Terrassendielen, Fassadenverkleidungen, Zaunholz usw. verarbeitet werden kann. Deshalb ist es sinnvoll, das verbaute Holz vor dem allzu schnellen Verfall zu schützen. Dies spielt vor allem im Außenbereich wie bei Terrassen, Fassaden und Zäunen aus Holz eine wichtige Rolle. Mehr von diesem Beitrag lesen

Terrassenpflege im Herbst

Terrasse im Herbst

Terrasse im Herbst von Laub freihalten

Neben der Wahl des Holzes, einem konstruktiven Holzschutz wie auch der Anwendung geeigneter Holzschutzmittel ist eine regelmäßige Pflege des Holzes für eine lange Haltbarkeit der Terrasse sehr wichtig.  Holz als Naturprodukt reagiert auf verschiedene Umwelteinflüsse. Vor allem bei Staunässe führt Feuchtigkeit in Zusammenhang mit dem Befall von Bakterien und Pilzen zu Fäulnis und damit zu vorzeitiger Zerstörung der Holzterrasse. Deshalb ist es für eine lange Lebensdauer der  Terrasse aus Holz besonders wichtig, Staunässe zu verhindern.

Schon beim Bau der Terrasse kann mit verschiedenen konstruktiven Maßnahmen eine gute Grundlage für eine lange Haltbarkeit der Terrasse gelegt werden. Ein fachgerechter Unterbau sowie die Verwendung eines Klammersystems bewirken, dass der Terrassenbelag nur eine geringe Auflagefläche auf der Unterkonstruktion hat. Dadurch wird das Holz in diesen empfindlichen Bereichen immer gut belüftet und kann somit nach einem Regen schneller wieder abtrocknen. Staunässe und die daraus entstehende Fäulnis wird so weitestgehend vermieden. Mehr von diesem Beitrag lesen