Der Holzspezialist

Mit Holz gestalten

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Schluss mit Jägerzaun und Co.

Sind Sie offen für Abwechslung? Möchten Sie Ihr Grundstück umzäunen und es einmal anders machen als die anderen? – Lassen Sie sich hier inspirieren. Wie wäre es mit einem modernen offenen jedoch geschlossenen System? Setzen Sie sich mit Ihrem Projekt von anderen ab und machen Sie Ihren Garten und Ihr Grundstück einzigartig.

017Es empfiehlt sich beim Bau dieses Systems Robinienholz zu verwenden, da dies Haltbarkeitsklasse 1-2 aufweist und somit eine lange Lebensdauer auch mit direktem Kontakt zur Erde hat. Je nach Gefallen können Sie die einzelnen Profile entweder quer oder längs zueinander anordnen. Hier ist es wichtig zwischen den Profilen immer einen einheitlichen Abstand zueinander einzuhalten.

 

Eine weitere Art des Zaunbaus ist auch mit einfachen Rautenprofilen möglich. Hier benötigen Sie alle 600 mm einen Pfosten der die einzelnen Elemente vor dem Verzug stützt. An den Ecken oder an den Stößen der einzelnen Profile setzen Sie Akzente durch Aluminiumschienen.IMAG0204

Dieses System ist in verschiedenen Holzarten möglich, empfehlenswert sind Robinie, Kastanie und Lärche.

 

Ein weiterer Blickfang sind hier Lasuren mit Metallpartikeln, die einen besonderen Effekt in der Sonne haben.

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Holzfassaden

Eine der ältesten Formen der Hausverkleidung ist die Holzfassade. Funktional und relativ einfach gehalten gilt sie bis heute als zuverlässige und langlebige Schutzhülle eines Hauses.

In der Vergangenheit wurden relativ einfache Formen (z.B. sägeraue Bretter horizontal oder vertikal) mit zum Teil blanken Nägeln verbaut.

Durch die zunehmende Technisierung der Holzbearbeitungsmaschinen fanden sich neuartige Profilierungen, welche keinesfalls mehr den typischen rustikalen Charakter früherer Fassaden ähneln.

So hat sichHolzfassade aus Lärchenholz, Robinienholz, Edelkastanie, Douglasie mittlerweile das horizontal montierte Rautenprofil eine kleine Vormachtstellung unter einer Vielzahl vorhandener Fassadenprofilen erkämpft.

Hoch modern passend zu dem heutigen Baustil. Auch in Verbindung mit einer Wärmedämmung ist eine relativ einfache und kostengünstige Montage möglich.

Die Holzfassade wurde früher der Witterung ohne weiteren Schutz ausgesetzt. Die Oberflächen vergrauten. Je nach Witterungseinfluss durch Sonne und Regen vergraut das Holz unterschiedlich stark. Vor allem bei nach Süden ausgerichteten Holzfassaden entstehen oft unterschiedlich vergraute Flächen, verursacht durch „Schattenwurf“ von Dachvorsprüngen und Fensterbänken.

Zur Verringerung bzw. Beseitigung dieser Erscheinung bieten heute Farbhersteller verschiedene Varianten an:

Dickschichtlasur:
Ein hoher Festkörperanteil in der Farbkomponente sorgt für eine deckende Schicht auf der Holzoberfläche. Im Regelfall werden hierbei Hölzer eingesetzt, welche keine bzw. geringere Harzanteile besitzen, sowie ein ruhiges Schwund- und Quell -verhalten aufweisen. Somit verringert sich die Gefahr von Rissbildung. Entstehen Risse kann bei dieser Auftragsform Fäulnis in diesem Bereich entstehen. Auch sind Lösungserscheinungen der Farbbeschichtung möglich.

Dünnschichtlasuren:
Der geringere Anteil an Festkörpern erhält den typischen Holzcharakter der Oberfläche. Hierbei können auch harzreiche Nutzhölzer zur Verwendung kommen wie Douglasie oder Lärche. Am Markt werden lösemittelhaltige und wasserbasierende Lasuren angeboten.

Unsere Erfahrungswerte haben gezeigt, dass mit guten wasserbasierenden Lasuren längere Wartungsintervalle zu erreichen sind als mit Lösemittelbasierenden. Dies steht jedoch etwas in Abhängigkeit von Holzart und Farbhersteller

Besonders empfehlenswert sehen wir Lasuren mit enthaltenen bioziden Wirkstoffen. Diese gewährleisten zusätzlich einen wirksamen Schütz gegen Bläue oder Fäulnisbildung.

Dieser Schutz kann ansonsten nur mit einem zusätzlichen Auftrag ( vor dem ersten Farbaufstrich ) einer Grundierung erreicht hat werden.

Neben all den farblichen Möglichkeiten wird zurzeit gerne ein Erstauftrag durchgeführt mit anschließender natürlicher Vergrauung. Der Anstrich bewirkt dass die oben genannten Nachteile wie farbliche Unterschiede (heller Bereich unter dem Dachunterstand sowie dunkler im direkten bewitterten Bereich) wesentlich reduziert werden können. Hierzu stehen spez. Vergrauungslasuren zur Verfügung. Mit dieser Möglichkeit lässt sich der Pflegeaufwand sehr weit einschränken.

Fazit:
Eine Dickschichtlasur weist einen längeren Schutz gegen Witterung und Vergrauung auf als eine Dünnschichtlasur. Wird jedoch eine erforderliche Nachpflege nicht rechtzeitig durchgeführt, so wird oft ein Abschleifen der Holzprofile erforderlich. Dies stellt im Regelfall einen erheblichen Aufwand dar.

Grundsätzlich sehen wir den Umgang mit der Dünnschichtlasur besser für den Endkunden geeignet.

Besonders empfehlenswert und sehr hilfreich ist ein werkseitiger Erstauftrag ( Dünnschicht sowie Dickschicht ). Sollte spez. beim Hersteller angefragt werden.

Die Holzarten Lärche und Douglasie zeigen sich als Fassadenhölzer als eine relativ haltbarerer Variante. Noch längere Haltbarkeiten erreicht man mit den einheimischen Holzarten Robinie und Kastanie.

Für deckenden Anstriche sind diese aufgrund der vorhandenen Holzinhaltsstoffe (Lärche / Douglasie = Harz sowie Kastanie / Robinie = Holzlohe) die genannten Holzarten weniger geeignet. Nähere Detail hierzu bitte direkt anfragen.

Im deckenden Bereich kommt überwiegend die Fichte oder Tanne zur Verwendung. Beide Holzarten weisen eine nur geringe natürliche Haltbarkeit auf und sind auf den deckenden Farbschutz angewiesen.

Robinie – wie verhält es sich mit dem Verdrehen des Holzes?

Heute möchten wir eine Kundenanfrage zu unseren Robinien Terrassendielen als Anlass für diesen Artikel nehmen. Hier das Zitat aus der Email:

„ Ich denke, von der Haltbarkeit im Freien gibt es keine Probleme. Allerdings hatte ich ein Gespräch mit einem Bekannten der viel mit Holz arbeitet. Der vertat die Ansicht, dass sich Robinie sehr stark verwindet und dreht. Er hat einen Bekannten, dem dies so ergangen ist. Was können sie mir dazu sagen? Gibt es in diese Richtung irgendwelche Garantien?

Dies ist eine wichtige Frage, mit der man sich prinzipiell beschäftigen sollte, wenn man sich für Holz als Terrassenbelag, statt Stein oder Kunststoff, entschieden hat. Mehr von diesem Beitrag lesen

Warum Klammerbefestigung bei der Terrassenmontage

Es bestehen 2 Möglichkeiten bei der Befestigung von Terrassenprofile – die durchgehende Verschraubung sowie die Befestigung mittels Klammersystem.

Durchgehende Verschraubung

Befestigung der Terrassendielen mit durchgehende Verschraubung

Befestigung der Terrassendielen mit durchgehende Verschraubung

Die am häufigsten angewendete Methode ist die durchgehende Verschraubung der Terrassendielen. Dies ist im Allgemeinen auch die im Anschaffungspreis günstigste Variante. Hierbei werden die Terrassendielen mit jeweils 2 Edelschrauben auf die Unterkontruktion geschraubt.  Durch das vorhandene Schwund- und Quellverhalten des Holzes verändert sich, je nach Witterung, das Breitenmaß der Dielen. Auf die Schrauben wirken erhebliche Scherkräfte, welche je nach Holzart und Abmaße der Terrassenprofile zum Abriß der Schrauben führen können. Ferner besteht die Gefahr, dass sich bei längerer Sonneneinstrahlung abstehende Holzspreißel um die Einschraublöcher bilden.  Diese können beim Begehen der Terrassenfläche zu unangenehmen Einstiche führen.

Klammerbefestigung

mittels Klammersystem befestigte Terrassendielen aus Lärche

mittels Klammersystem befestigte Terrassendielen aus Lärche

Ein besonders wichtiger Pluspunkt für eine Klammerbefestigung ist, dass die ansprechende Optik der Terrassendielen nicht durch sichtbare Schraubenköpfe gestört wird. Dies hat auch einen positiven Einfluss auf die Haltbarkeit der Terrasse, da die Oberfläche der Terrassendielen unversehrt bleibt.

Am Markt gibt es ein Vielzahl von verschiedenen Klammertechniken. Es hat sich jedoch auch gezeigt, dass nicht jede dieser Klammertechnik die zugedachte Aufgabe erfüllt. Hier bestehen erhebliche Unterschiede.

Klammersystem - einfach zu montieren und haltbar

Klammersystem – einfach zu montieren und haltbar

Unsere Empfehlungen
Das von uns empfohlene Klammersystem hat sich schon seit vielen Jahren für die Befestigung von Terrassendielen bewährt. Grundsätzlich empfehlen wir für die Klammerbefestigung nur Terrassendielen von Breiten bis 120mm sowie Stärken bis 23 mm ( Hartholz) zu verwenden.  Je geringer die vorhandene Holzmenge pro Brett ist, umso geringer sind die Kräfte, welche auf die Klammerbefestigung einwirken.

Zur weiteren Sicherheit sind unsere Terrassendielen auf der Rückseite zusätzlich mit Entlastungsnuten versehen, was das Schwund- und Quellverhalten der Terrassendielen günstig beeinflusst, da dies die Kräfte des Holz verringert, jedoch die technischen Eigeneschaften wie das Durchbiegungsverhalten nicht negativ verändert.

Unsere Terrassendielen aus Robinie, Edelkastanie und Lärche können jeweils mit Klammersystem wie auch mit durchgehender Verschraubung befestigt werden.