Der Holzspezialist

Mit Holz gestalten

Verlegevarianten

Verlegevarianten von Terrassenböden

Die Verlegeweise von Terrassendielen ist maßgeblich mitentscheidend für die spätere Optik einer Holzterrasse. Nachfolgend eine Zusammenfassung verschiedener Verlegevarianten bzw. Ausführungen:

1. Terrassenprofile in langen Längen von 3 – 6 m.

Durchgehend und von oben verschraubt oder geklammert. Wird heute noch sehr oft in dieser Form montiert. Nachteil meist – je länger die Dielen umso größer ist die Gefahr, dass diese auch krumm sein können. Dies erfordert einen gewissen Mehraufwand bei der Verlegung.

2. Terrassenprofile als Kurzlänge bzw. Systemdiele

Kurzlängen: sind Profile welche stirnseitig nur gekappt sind – nur mit offener Fuge verlegbar.

Systemdielen: verfügen stirnseitig über ein Nut- und Federstecksystem. Können somit endlos miteinander verlegt werden und  ermöglichen so verschiedene optisch sehr unterschiedliche Verlegevarianten.

2.1.) Verlegung mit gleichmäßig versetztem Fugenbild und geschlossener Fugeversetzte und geschlossene Fuge

Der Stoß einer jeden 2. Reihe wird versetzt angeordnet. Hierzu eignen sich sehr gut sogenannte Rastermaße. Bei einem Abstand von 400 mm von Mitte Unterkonstruktion zur nächsten mittigen Unterkonstruktion sind die Längen 1.200 / 1.600 / 2.000 und 2.400 mm miteinander kombinierbar. Insgesamt entsteht ein relativ gleichmäßiges Erscheinungsbild.

Werden überwiegend 2.000 + 2.400 mm montiert, so sind weniger Fugen vorhanden; es entsteht ein relativ ruhiges Flächenbild.

 

2.2.) Alternativ mit gleichmäßig versetztem Fugenbild und offener Fuge versetzte und offene Fuge

Offene Fugen wirken optisch stärker und gestalten eine Terrassenfläche auffälliger.

 

 

2.3.) Verlegung mit ungleichmäßig versetztem Fugenbild – geschlossene Fuge

Ist keine Gleichmäßigkeit gewünscht, so ist diese Möglichkeit sehr beliebt. Die Terrassenprofile werden aus den verschiedenen Rasterlängen ungeordnet montiert. Diese Variante ist mit geschlossenem Fugenbild empfehlenswert.

eine Fugenreihe

2.4.) Verlegung in einer Fugenreihe

Wirkt insgesamt sehr ruhig. Mit offener oder geschlossener Fuge möglich. Auch können die einzelnen Felder in unterschiedlichen Längen ausgeführt werden. Sogenannte Zwischenlängen (z. B. 1.300 oder 1.400 mm) bieten sich hier ebenfalls an.

 

2.5.) Verlegung in einer Fugenreihe mit Querprofil            Neu !!eine Fugenreihe mit Querdiele

Eine der modernsten Verlegeformen – sehr hochwertig und individuell. Kann sehr schön an eine jeweilige Terrassenfläche angepasst werden. Eine spezielle Montageanleitung leistet sehr gute Unterstützung im Aufbau. Es besteht die Möglichkeit gewisse Unterkonstruktionsteile passend im Werk hierzu bereits vorzubereiten. Als Querprofile stehen verschiedene Abmaße (60 / 80 / 120 mm ) zur Auswahl.

Allgemeine Infos zu den vorliegenden Verlegevarianten:

Offene / geschlossene Fugen:

– Offene Fugen ermöglichen ein besseres Abtrocknen an den Profilenden.

– Terrassenprofile aus Holz weisen bei längeren Trocken- bzw. Regenphasen ein sogenanntes Schwund- und Quellverhalten auf. Dieses Schwinden und Quellen kann bei geschlossenen Fugen an den Stößen zu kleinen Abständen bzw. zu einem geringen Verzug der Profilenden führen. Bei offenen Fugen ist dies im Prinzip nicht bzw. kaum sichtbar. Bei geschlossenen Fugen wirkt dies etwas auffälliger.

Wichtig:

Wir empfehlen vor der Montage die Profilenden mit einem Hirnholzschutz zu versehen, unabhängig der Verlegeform.

Klammerbefestigung oder durchgehende Verschraubung:

Eine durchgehende Verschraubung ist stets die günstigste Form der Befestigung, auch lassen sich Terrassenprofile leichter austauschen, falls erforderlich. Nachfolgend jedoch auch einige Nachteile, welche eine durchgehende Verschraubung mit sich bringen kann:

  • Bei den Varianten 2.1. / 2.3. / 2.4. sind mehr Unterkonstruktionsreihen erforderlich.
  • Durch den Schraubendruck an den Befestigungspunkten, neigen diese zu einer verstärkten Spreißelbildung in diesem Bereich.
  • Je nach Holzart können die beiden Befestigungsschrauben an den Profilenden eine vermehrte Rißbildung entstehen lassen.
  • Das natürliche Schwund- und Quellverhalten kann in Abhängigkeit von Holzart und Einbaufeuchte Scherkräfte entstehen lassen, welche zum Abriss von Schrauben führt.
  • Letztendlich wirken Oberflächen ohne sichtbare Schraubenköpfe natürlicher und hochwertiger.
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