Der Holzspezialist

Mit Holz gestalten

Holzschutz – wieso, weshalb, warum

Das Thema Holzschutz ist und bleibt aktuell. Holz ist in der heutigen Zeit wegen seiner Natürlichkeit und Ausstrahlung aber auch wegen seiner baulichen Eigenschaften wieder ein sehr beliebter Werkstoff für die verschiedensten Bauvorhaben geworden. Auch ist Holz als nachwachsender Rohstoff besonders interessant, wenn man ökologisch richtig bauen möchte.

Ein Baum wird gefällt

Ein Baum wird gefällt

Doch Holz steht nur in begrenzten Mengen zur Verfügung. Bäume wachsen in ihrem naturgegebenen Rhythmus und sind erst nach vielen Jahren zur Holzgewinnung geeignet. Eine Fichte wird etwa nach 100 Jahre zur Holzgewinnung eingeschlagen, Edelkastanien können nach 80 bis 120 Jahren gefällt werden. Da ist die Robinie mit ihrem recht schnellen Wachstum schon fast eine Ausnahme. Aber auch da ist eine Zeit von ca. 50 Jahren nötig, bis der Baum geerntet werden und zu verschiedenen Produkten wie Terrassendielen, Fassadenverkleidungen, Zaunholz usw. verarbeitet werden kann. Deshalb ist es sinnvoll, das verbaute Holz vor dem allzu schnellen Verfall zu schützen. Dies spielt vor allem im Außenbereich wie bei Terrassen, Fassaden und Zäunen aus Holz eine wichtige Rolle.

Wahl des Holzes
Nicht jedes Holz ist gleichermaßen geeignet für verschiedene Anwendungsbereiche. Buchenholz ist zwar ein sehr stabiles, hartes Holz und wird deshalb gerne im Innenbereich für Möbel, Holzstiele und anderes verwendet. Doch im Außenbereich mit Erdkontakt ist seine Haltbarkeit äußerst begrenzt (nur ca. 5 Jahre). Dagegen haben sich die Hölzer der Robinie (ca. 15 – 25 Jahre), der Edelkastanie oder der Eiche als wesentlich geeigneter für den Außenbereich gezeigt und bieten somit auch eine wesentlich längere Haltbarkeit der aus ihnen errichteten Terrasse oder Fassade.

Konstruktiver Holzschutz
Durch unterschiedliche Maßnahmen im konstruktiven Bereich kann man effektiv zur Verlängerung der Haltbarkeit des Holzes beitragen. So haben wir eine Unterkonstruktion entwickelt, die durch ihre Ausformung das bessere Abtrocknen der Terrasse gewährleistet und somit Fäulnis in den ansonsten so gefährdeten Bereichen einer Terrasse weitestgehend verhindert. Auch ein konstruktiv richtig ausgeführter Unterbau für Terrasse oder Fassade tragen zur besseren Haltbarkeit bei.

Chemischer Holzschutz
Die dritte mögliche Komponente im Bereich des Holzschutzes ist die Verwendung von holzschützenden Anstrichen mit Wirkstoffen gegen holzzerstörende Mikroorganismen. Bei diesem Thema gehen die Meinungen oft auseinander, vor allem wenn man dies aus der Perspektive des Umweltschutzes betrachtet. Zum einen sind biozide Wirkstoffe meistens auf chemischer Basis hergestellt und gelten deshalb als umweltschädlich und erfordern eine entsprechende Entsorgung. Auf der anderen Seite verlängern sie die Haltbarkeit der Holzbauten beträchtlich und leisten in diesem Sinne wiederum ihren Beitrag zum Umweltschutz. Deshalb liegt es letztendlich im Ermessen des Verbrauchers, ob er sich für die Verwendung von chemischen Holzschutzmitteln entscheidet oder nicht. Falls man darauf verzichten möchte, ist es umso wichtiger, auf eine der haltbareren Holzarten zurückzugreifen.

Auf die verschiedenen Komponenten des Holzschutzes werden wir in den folgenden Artikeln genauer eingehen. Falls Sie schon jetzt Fragen zu diesem Thema haben, wenden Sie sich doch gerne an uns. Sie können unser Kontaktformular verwenden oder uns anrufen.

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